Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BUND-Wiesbaden

das nächste Monatstreffen findet am Donnerstag den 19. September 2019 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4 - 4. Stock, 65183 Wiesbaden, www.familienbildung-wi.de statt.  Informationen können sie unter info@bund-wiesbaden.de anfordern.

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt ruft #FridaysForFuture auch uns Erwachsene auf: Lassen Sie uns gemeinsam auf die Straße gehen – alle zusammen für das Klima!

Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten die Politik unter Zugzwang gesetzt. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir alle zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben.

Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Der Protest und die Forderungen der Schüler*innen sind notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Jetzt gilt es für uns alle, uns dem Protest von #FridaysForFuture anzuschließen.

Machen Sie mit: Kommen Sie am 20. September zur Demonstration in Wiesbaden, Details folgen.

Wir fordern zusammen: Klimaschutz jetzt!

Image by skeeze from Pixabay

Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald's - alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt - und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung. Mehr unter:

Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/agrarkonzern-cargill-das-schlimmste-unternehmen-der-welt-a-1276654.html

Utopia: https://utopia.de/cargill-bericht-mighty-earth-146917/

Die Vorschläge der Kohlekommission liegen auf dem Tisch, jetzt muss sie die Bundesregierung umsetzen. Das ist kein Selbstläufer! Schon jetzt werden die Empfehlungen von allen Seiten beschossen, nicht zuletzt von RWE. Und ja, für das Klima sind sie viel zu wenig. Aber: Sie beenden den jahrelangen Stillstand! Werden sie konsequent umgesetzt, können sowohl der Hambacher Wald als auch die von Braunkohletagebauen bedrohten Dörfer gerettet werden. Doch auch die Landesregierungen müssen handeln, die Tagebaupläne verändern und gute Lösungen für die betroffenen Menschen finden. Unterstützen Sie unseren Appell und fordern Sie Altmaier und Co. auf: Beenden Sie die Zerstörung!

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

das war ein bewegendes Wochenende! Noch am Freitagmorgen standen die Zeichen schlecht: RWE bereitete die Rodung vor, die Demo am Hambacher Wald wurde verboten ... und wir mussten mit allem rechnen.

Doch dann kam alles anders: Das Oberverwaltungsgericht Münster gab unserem Eilantrag statt – es darf nicht gerodet werden, bis über die Klage des BUND rechtskräftig entschieden ist. Und auch demonstrieren gehen durften wir schließlich noch – und wie!

Mit mehr als 50.000 Menschen feierten wir die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes – und kamen zum bisher größten Protest im Rheinischen Braun­kohlerevier zusammen. Es war bunt, es war friedlich, es war ein großer Erfolg – und es ist eine noch größere Motivation, weiterzumachen. Zugleich wollen wir auch herzlich Danke sagen. Ohne Ihre Unterstützung wäre es womöglich anders ausgegangen. Aber: Wir werden gehört, wenn wir gemeinsam die Stimme erheben!

Wie es jetzt weitergeht?



Hier finde sie Hinweise zu unseren aktuellen Veranstaltungen und Berichte zu Veranstaltungen.

3. Mai 2019

Erde am Limit?

Heute am deutschen Erdüberlastungstag hat Deutschland bereits nach vier Monaten so viele Ressourcen verbraucht wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Gründe dafür sind unter anderem ein viel zu hoher Energieverbrauch, der steigende CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der frühe deutsche Erdüberlastungstag ein Alarmsignal und ein Zeichen für eine verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der letzten Jahre. Es geht auch anders!

Die wunderbare Zumutung, selbst denken zu dürfen.

Ihr Wegweiser zu Klimavorsorgediensten von Bund und Ländern: Das KLiVO Portal bündelt Daten und Informationen zum Klimawandel sowie Dienste zur zielgerichteten Anpassung an die Klimafolgen. Ob Leitfäden, Webtools, Karten oder Qualifizierungsangebote – alle Dienste unterstützen Sie bei der Eigenvorsorge gegenüber den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels.

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9. August 2019

Der richtige Umgang mit hungrigen Wespen

Wer sie lästig und aufdringlich nennt, dem kann man's kaum verdenken: Wespen im Spätsommer. In den nächsten Tagen wird wieder vermehrt zu beobachten sein, dass Wespen um Teller und Gläser kreisen und sich ihren Anteil sichern wollen. Deshalb rät der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beim Essen und Trinken aufmerksam zu sein: Getränke und Speisen abdecken und hinsehen, bevor das Glas oder die Gabel zum Mund geführt werden.

Normalerweise bekommen die Arbeiterinnen von den Larven bei der Fütterung zur Belohnung einen Tropfen zuckrige Lösung. Da sich ab August immer mehr Larven verpuppen, gibt es auch weniger süße Belohnung. Diese müssen sich die Flugtiere nun außerhalb des Nests besorgen – und machen dabei keinen Halt vorm Esstisch.

Neben dem Abdecken von Speisen und Getränken hilft auch eine Ablenkungsfütterung, um den lästigen Besuchen vorzubeugen. Mindestens fünf Meter entfernt kann man mit Melonenschalen, Fallobst und ein wenig Zucker eine Futterecke für Wespen einrichten. Sie sollte an einem abgelegenen, ruhigen Ort sein. Plant man eine Party, lohnt sich die Einrichtung einer solchen Ablenkungsfütterung circa eine Woche im Voraus. Dieser Zeitraum genügt, damit die Wespen die Futterecke kennenlernen und zur Futteraufnahme dorthin zurückkehren.

„Damit niemandem etwas passiert – weder den Wespen noch uns Menschen – empfehlen wir deshalb in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung neues Futter nachzuliefern. Denn Wespen fliegen nur tagsüber“, sagt Brigitte Martin, Wespen-Expertin vom BUND Darmstadt.

Übrigens: Auf keinen Fall nach Wespen schlagen oder sie anpusten. Einfach ruhig bleiben und warten, bis sie das Weite suchen.

Das Volksbegehren für stärkeren Artenschutz in Baden-Württemberg ist laut Innenministerium zulässig. Eine Volksabstimmung rückt damit näher.

Das baden-württembergische Volksbegehren "Rettet die Bienen" ist verfassungskonform. Das teilte das Innenministerium den Initiatoren des Volksbegehrens am Mittwoch in einem Schreiben mit. Damit nimmt das Anliegen der Initiatoren die nächste Hürde.

29. April 2019

#KAUFNIX

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden.