Allein in Deutschland gibt es etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Und sie ist gefährdet. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ sind zum Gradmesser des Verlustes geworden. Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht.
Liebe Verbündete des BUND,
am Wochenende sind hier in Berlin weit mehr als 20.000 Menschen gegen Tierquälerei in Massenställen, Gentechnik im Essen und Agrardumping auf die Straße gegangen, trotz Wind und Regen. Dieses eindrucksvolle Votum zeigt, wie sehr es die Menschen satt haben, dass die Agrarindustrie einen Lebensmittelskandal nach dem anderen produziert.
Massentierhaltung macht uns krank!
Erst kürzlich hat der BUND Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern unter die Lupe genommen, das Ergebnis: Auf mehr als jeder zweiten Stichprobe wurden antibiotika-resistente Bakterien gefunden, die für uns Menschen zur Lebensgefahr werden können. Resistenzen gegen Antibiotika entstehen u.a. durch ihren massiven Einsatz in der industriellen Tierproduktion, wo die Tiere oft unter so schlechten Bedingungen gehalten werden, dass viele ohne Antibiotikagaben nicht bis zur Schlachtung überleben würden!
Der BUND kämpft weiter, unterstützen Sie uns dabei!
Die Demonstration am vergangenen Samstag war der unüberhörbare Startschuss für ein umfangreiches Arbeitsprogramm. Massentierhaltung ist in diesem Jahr das Topthema unserer Arbeit, zumal 2013 die EU-Agrarreform ansteht.
Wir werden der Agrarindustrie mit neuen Untersuchungen weiter auf die Finger schauen und unsere Lobbyarbeit in diesem Bereich nach allen Kräften intensivieren, denn nach wie vor fördern EU und Bundesregierung den Ausbau der Agrarindustrie, und zwar jedes Jahr mit Milliarden Euro Subventionen.
Jede Spende hilft! Die Gelegenheit, diese Politik zu ändern, war nie größer.
Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt.Ob 50, 25, 10 Euro – Ihre Spende trägt maßgeblich dazu bei, dass der BUND die Reform der Agrarpolitik zum Erfolg führen kann. - Spendenlink
Mit brandneuen Seiten, die neben Artinfos und Projektbeschreibungen auch einen Beobachtungsmeldebogen, eine Kinderecke, aktuelle Wildkatzentermine u.v.m. bieten. Viel Spaß beim Stöbern unter
Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es Missstände im Bereich der Fuchsbejagung. Daraus ergibt sich die Forderungen zur Änderung der Jagdgesetzgebung von Bund und Ländern. Allem voran die Einführung einer umfassenden Schonzeit in allen Bundesländern vom ersten Januar bis zum 30. September.
Die Elterntiere müssen während der Aufzucht der Jungen von Nachstellungen durch Jagd verschont bleiben. Die Schonzeitregelungen der Bundesländer sind völlig unzureichend, entweder es fehlen Jagdbeschränkungen völlig oder es liegt im Ermessen des Jägers, wann er die Nachstellungen fortsetzt. So werden zahlreiche Elterntiere getötet, deren Junge sich noch nicht selbst versorgen können und jämmerlich eingehen.
Über die Einzelheiten und die Hintergründe informiert die zugehörige Homepage:
www.schonzeit-fuer-fuechse.de