Wir bewahren Vielfalt

Allein in Deutschland gibt es etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Und sie ist gefährdet. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ sind zum Gradmesser des Verlustes geworden. Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht.

Wildkatze, Grashüpfer, Biene, Eisvogel, Fotos: BUND, A. Thomet, A. Thomet, BUND

Sollte man den Wolf in Deutschland bejagen?

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In Jagdkreisen wird z.T. die Auffassung vertreten, dass der Wolf ins Jagdgesetz aufgenommen werden müsse und dass eine begrenzte Jagd auf den Wolf nötig sei, damit er ausreichende Scheu vor dem Menschen behalte.
Das Thema ist hochemotional. Deshalb hier die wichtigsten drei Gründe, warum beide Ansätze abgelehnt werden sollten:

  1. Es gibt keine belastbaren Nachweise dafür, dass die Jagd auf Wölfe
    die Nutztierschäden senkt.
  2. Es gibt keine belastbaren Nachweise dafür, dass die Jagd auf Wölfe
    dazu führt, dass Wölfe eine größere Scheu vor Menschen zeigen.
  3. Wölfe, die zu einer Gefahr für den Menschen werden können, können
    auch bei geltender Rechtslage aus der Natur entfernt werden.

Was ist zu tun?

  1. Belastbare Fakten zusammentragen.
  2. Dem Druck der Jagd-Lobbyisten Stand halten.
  3. Wichtig ist der Aufbau effektiver Kommunikationsstrukturen, damit
    auffällige Tiere schnell erkannt, vergrämt und ggfs. entnommen werden
    können.


Endlich hat der Bauernverband einen Grund den Wildschweinen den Garaus zu machen, sie sind ihnen schon lange ein Dorn im Auge.

11. Juli 2014

Fledermaus-Hotline

Wer einen Fledermaus-Findling aufliest, kann sich an die Fledermaus Hotline beim NABU Hessen wenden.

Unter Telefon 0157 4153954 werden Ansprechpartner und Experten vermittelt sowie Fragen beantwortet.

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Die Bundesregierung will die Schwarzkittel ganzjährig schießen lassen, um die Ausbreitung der Schweinepest zu stoppen.

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Studie „Wir sind dann mal weg – Die (un-)heimliche Artenerosion. Eine agroindustrielle Landwirtschaft dezimiert unsere Lebensvielfalt“