Noch-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat mehrere Verordnungen in Kraft gesetzt, die neue Meeresschutzgebiete ausweisen und damit die Natur in Nord- und Ostsee besser schützen. Der BUND und weitere Umweltverbände hatten dies lange gefordert. Nun ist die nächste Bundesregierung gefordert, die Verordnungen konsequent umzusetzen und deren noch bestehende Lücken zu schließen.

Vor mehr als 18 Monaten hatte das Bundesumweltministerium (BMUB) die Entwürfe für insgesamt sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee veröffentlicht. Ihr Ziel: Den Schutz von SchweinswalenSeevögeln und seltenen Lebensräumen in diesen Gebieten zu verbessern.

Seitdem haben die beteiligten Ministerien über die Verordnungen gestritten. Insbesondere die Ministerien für FischereiVerkehr, Wirtschaft und Forschung forderten zusätzliche Ausnahmen für AnglerInnen oder die Wissenschaft.

Nun endlich treten die Verordnungen nach langer Hängepartie in Kraft. Die Gebiete "Doggerbank", "Borkum Riffgrund" und "Sylter Außenriff-Östliche Deutsche Bucht" in der Nordsee sowie "Fehmarnbelt", "Kadetrinne" und "Pommersche Bucht-Rönnebank" in der Ostsee sind fortan als Meeresnaturschutzgebiete ausgewiesen. 



Dramatische Szenen spielen sich seit dem Wochenende in dem japanischen Küstenort Taiji ab.

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9. Februar 2016

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