BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Januar 2017

Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

20170109_konzernatlas2017.pdf

Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt.

Echte Transparenz

Konventionelle Lebensmittel sind billig wie nie. Unter anderem, weil ökologische und soziale Kosten, die bei der Herstellung anfallen, nicht eingerechnet werden. Die externen Aufwendungen betragen weltweit 700 Milliarden $ für Umweltschäden und sogar 900 Milliarden $ für soziale Mehrkosten, die vom Steuerzahler getragen werden. Mit der Verbraucher Kampagne "Was unser Essen wirklich kostet" machen der Dachverband der ökologischen Landbaubewegung IFOAM und die Stiftung Ökologie und Landbau SÖL aufmerksam.

www.ifoam.bio

www.soel.de

 

 

Saatgut in der Hand weniger Konzerne

Die Dominanz von Agrar- und Ernährungskonzernen wächst stetig. Die zehn größten Saatgutkonzernehaben welteit einen Marktanteil von 75%.

"brot für die Welt" und andere Organisationen haben Informationenüber die Machtkonzentrationen im Agragsektor zusammengestellt. Mehr ...

Quelle: http://www.bund-wiesbaden.de/themen_und_projekte/ernaehrungswende/