Keinen Regenwald als Toilettenpapier durch die Klospülung rauschen lassen - lieber Klopapier aus 100% Altpapier verwenden

Recyclingpapier aus 100% Altpapier mit dem Blauen Umweltengel ist am umweltfreundlichsten

 

Geringer Energiebedarf, wassersparend und urwaldschonend: BUND ruft zur Umstellung auf Recyclingpapier auf

 

Damit keine Urwälder für Papierprodukte abgeholzt und geopfert werden und Energie sowie Wasser gespart werden, ruft der BUND Naturschutz (BN) zur Umstellung des Papierbedarfs von Schulen, Büros und Verwaltungen auf Recyclingpapier aus Altpapier auf. Dieses ist die umweltfreundlichste Papiervariante überhaupt – weitaus umweltfreundlicher als das oft angebotene „chlorfrei gebleichte“ Papier. Um Papier für die Schule oder für’s Büro zu produzieren, gibt es prinzipiell zwei Wege: Bäume - auch durch Abholzung von tropischen oder nordischen Urwäldern - fällen, daraus mit Mechanik und Chemie Holzschliff und Zellstoff gewinnen, die Rohstoffe bleichen und unter Zusatz diverser Füll- und Hilfsstoffe Papier herzustellen. Die energiesparende urwald-, klima- und umweltschonende Alternative dazu ist: Altpapier sammeln, Druckfarben entfernen und die Zusammensetzung verbessern, sodass daraus wieder hochwertige Produkte entstehen: grafische Recyclingpapiere aus 100% Altpapier. Moderne Produktionsverfahren sorgen für hohe Qualität der Altpapierprodukte. Daher spreche alles dafür, beim Kauf von Büroartikeln umfassend Produkte aus dem Recyclingverfahren zu bevorzugen, so der BN. Dies gilt auch, wenn manche Anbieter „weißer Ware“ damit werben, dass Ihr Holz bei einer Durchforstung ohnehin anfalle. Auch zur Herstellung von Papier aus Durchforstungsholz wird erheblich mehr an Energie verbraucht als für Recyclingpapier aus Altpapier. Für das Altpapierrecycling spricht nicht nur der Schutz der Wälder, sondern eine Vielzahl von Argumenten: weniger Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung, geringere Abwasserbelastung und Vermeidung von Papier-Müllbergen, so Johann Meindorfer vom BN-Landesarbeitskreis Abfall / Kreislaufwirtschaft. Auch das Umweltbundesamt (UBA) bewertet Recyclingpapier „grundsätzlich ökologisch günstiger“ als die aus Frischfasern hergestellte Konkurrenz – selbst wenn letztere nicht chlorgebleicht wurden. Beim Kauf ist der Blaue „Umweltengel“ eine gute Orientierungshilfe. Andere Kennzeichen, wie das skandinavische Umweltzeichen oder der „grüne Schwan“ sind kein sicherer Hinweis auf Recyclingprodukte.

 

Im Bereich der grafischen Papiere bestünden noch erhebliche Umstellungspotentiale auf Recyclingpapier. „Es wird noch viel zu viel umweltbelastendes Primärfaserpapier eingesetzt“, so Johann Meindorfer der der auf diverse einschlägige Untersuchungen und auch auf positive Erfahrungen von Großanwendern verweist: Wichtigster Prüfpunkt beim Büropapier war die Druckqualität. Im Laser-, Tintenstrahl- und Nadeldrucker, sowie im Fax- und Kopiergerät mussten die Papiere vielfache Testdrucke über sich ergehen lassen. Analysiert wurden der Kontrast zum Untergrund, sowie die Rasterung und Liniengenauigkeit der Zeichnungen. Gewicht, Dicke und die Biegefestigkeit entsprachen der Norm. Auch bei Reißfestigkeit lauteten die Urteile durchwegs gut. Bei schonender Behandlung haben alle geprüften Papiere eine Alterungsbeständigkeit von mindestens 100 Jahren. Keine nennenswerten Beanstandungen gab es hinsichtlich der Beschreibbarkeit und Oberflächenrauhigkeit. Auch Erfahrungen den Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) und eine Untersuchung an der Universität Lüneburgbestätigen das gute Laufverhalten von Recyclingpapieren mit dem "Blauen Engel" auf Kopiergeräten und Druckern. Ganz wichtig für das Image von Recyclingpapier sei es demnach aber, dass die Führungsetage eines Unternehmens oder einer Behörde mit gutem Beispiel vorangeht – und dazu ruft der BN ganz dringend auf. 

 

Der Bund Naturschutz empfiehlt daher, Primärfaserpapier umfassend durch umweltverträgliches Recyclingpapier ersetzen. Recyclingpapier ist gut – Papier sparen ist besser. „Beschreiben Sie nach Möglichkeit nicht nur die Vorder- sondern auch Rückseiten, und nutzen Sie Fehlkopien als Schmierpapier oder Notizzettel“, so der BN. Wenn das große A4-Format nicht erforderlich ist (z. B. bei Einladungen) lässt sich ein Blatt bedarfsgerecht zerschneiden. Und aus Altpapier wird nicht nur Büropapier hergestellt, sondern inzwischen auch eine Vielzahl anderer Produkte. Die Palette reicht von Toiletten- und Hygienepapieren wie Küchenrollen, Papiertaschentüchern und Papierservietten bis Geschenkpapieren. Erkennungszeichen ist der blaue Umweltengel mit dem Hinweis auf die Verwendung von 100% Altpapier 

 

Selbstverständlich solle man keinen Regenwald als Toilettenpapier durch die Klospülung rauschen lassen - sondern lieber Klopapier aus 100% Altpapier verwenden

 

Nur Recyclingpapier aus 100 % Altpapier trägt das Umweltzeichen „Blauer Engel“ für umweltfreundliche Papierprodukte.

Quelle duh.de

37,5 Millionen Tonnen Haushaltsabfall produzieren die Deutschen pro Jahr. In der Woche macht das rund 8,7 Kilo Müll pro Kopf. Viel zu viel. Dabei gibt es einfache Wege, Abfall zu reduzieren und damit die Umwelt und das Klima zu entlasten.

 

 

26. Januar 2016

Sei ein Becherheld!

Bild: www.rgp-team.de/

Die Lebensdauer von Coffee to go-Einwegbechern ist kurz. Nach durchschnittlich 15 Minuten werden sie zu Abfall. Pro Jahr kommt in Deutschland durch Coffee to go-Becher eine unvorstellbare Menge zusammen: Stündlich werden 320.000 Einwegbecher verbraucht. Das macht rund drei Milliarden Becher im Jahr. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser benötigt. Diese Ressourcen gehen verloren, da ein Recycling große Probleme bereitet. Doch nicht nur das - auch die Umwelt nimmt Schaden, denn immer mehr weggeworfene Coffee to go-Becher verschmutzen Straßen, öffentlichen Plätze und die Natur.

Kurzum: Coffee to go-Becher sind ein Symbol der Wegwerfgesellschaft und eine Belastung für unsere Umwelt. Doch das muss nicht sein.

Werde ein Becherheld, indem du deinen Kaffee in Mehrweg- statt Einwegbecher abfüllen lässt!



In Amsterdam fällt so einiges an Müll an und vieles davon auch in die Grachten und gelangt si ins Meer. Plastic Whale geht fischen.

Seit 2011 gibt es das Unternehmen, mittlerweile sind 10 aus recycelten Plastikflaschen bestehende Boote entstanden.

Weil doch jeder von uns etwas bewegen kann.

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In ihrer jüngsten Untersuchung zu grüner Elektronik vergibt Greenpeace an Fairphone und Apple gute Noten. Weniger umweltfreundlich sind dagegen Geräte von Samsung, Xiaomi oder Amazon. 

Quelle: SGappa / Fotolia.com

Abfall ist Rohstoff deshalb nimmt die Umweltberatung Mobiltelefone, Brillen, CD's und anderes mehr an der Recyclingstation entgegen.