Jugendsommercamp "Boden schätzen"

In der vierten Sommerferienwoche vom 20. bis 27. Juli findet das diesjährige „Eine-Erde-Camp“ der BUNDjugend Hessen in der Burgruine Lißberg im Wetteraukreis statt. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren aus ganz Hessen können teilnehmen. Das Eine-Erde-Camp hat schon viele begeistert und ist mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. vom Hessischen Jugendring und von der Initiative „Sei ein Futurist“. Acht Tage lang wird es ein Angebot von etwa 60 Workshops und einem bunten Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Camp-Tauschring und Experimentierfeldern für einen nachhaltigen Lebensstil geben. Die Workshops versprechen eine große Vielfalt, u.a. Ernährung – zukunftsfähig, gesund, praktisch, faire Textitlien, Filzen, LandArt, Klimaschutz, Plastikfrei, Fledermausbeobachtung, Aktionstraining, Klamottenbörse, Kino, fairer Handel, Sternenwanderung, Naturerleben intensiv, Naturmeditation, Slackline, Yoga, Lagerfeuer, Jonglage, Improtheater.

Das Schwerpunktthema lautet dieses Jahr „Boden schätzen!“  und verspricht ebenfalls interessante Workshops: Fruchtbare Böden sind die Grundlage für unsere Ernährung und haben große Bedeutung für Artenvielfalt, Klima, Wasser- und Luftkreisläufe. Böden werden aber auch übernutzt, verschmutzt, versiegelt, ausgelaugt, zugemüllt, abgetragen und enteignet. Für unsere Gier und unseren Konsum werden weltweit Ressourcen erschöpft.  Aber es geht auch anders! Ideen und Lösungsansätze werden auf dem Camp vorgestellt.

Das Zelt-Camp wird von einem 10köpfigen Team junger, engagierter Menschen geplant und durchgeführt. Die Kosten von 140 Euro beinhalten Unterbringung in Zelten, ökologisch-regional-saisonale Vollverpflegung und das Programm. Anmeldung und Infos: www.erde-retten.de. BUNDjugend Hessen, Geleitsstraße 14, 60599 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per email: bundjugend.hessen@bund.net.

Flyer Jugendsommercamp "Boden schätzen" 2019

Flyer19_Boden_Plakat.pdf



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9. August 2019

Der richtige Umgang mit hungrigen Wespen

Wer sie lästig und aufdringlich nennt, dem kann man's kaum verdenken: Wespen im Spätsommer. In den nächsten Tagen wird wieder vermehrt zu beobachten sein, dass Wespen um Teller und Gläser kreisen und sich ihren Anteil sichern wollen. Deshalb rät der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beim Essen und Trinken aufmerksam zu sein: Getränke und Speisen abdecken und hinsehen, bevor das Glas oder die Gabel zum Mund geführt werden.

Normalerweise bekommen die Arbeiterinnen von den Larven bei der Fütterung zur Belohnung einen Tropfen zuckrige Lösung. Da sich ab August immer mehr Larven verpuppen, gibt es auch weniger süße Belohnung. Diese müssen sich die Flugtiere nun außerhalb des Nests besorgen – und machen dabei keinen Halt vorm Esstisch.

Neben dem Abdecken von Speisen und Getränken hilft auch eine Ablenkungsfütterung, um den lästigen Besuchen vorzubeugen. Mindestens fünf Meter entfernt kann man mit Melonenschalen, Fallobst und ein wenig Zucker eine Futterecke für Wespen einrichten. Sie sollte an einem abgelegenen, ruhigen Ort sein. Plant man eine Party, lohnt sich die Einrichtung einer solchen Ablenkungsfütterung circa eine Woche im Voraus. Dieser Zeitraum genügt, damit die Wespen die Futterecke kennenlernen und zur Futteraufnahme dorthin zurückkehren.

„Damit niemandem etwas passiert – weder den Wespen noch uns Menschen – empfehlen wir deshalb in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung neues Futter nachzuliefern. Denn Wespen fliegen nur tagsüber“, sagt Brigitte Martin, Wespen-Expertin vom BUND Darmstadt.

Übrigens: Auf keinen Fall nach Wespen schlagen oder sie anpusten. Einfach ruhig bleiben und warten, bis sie das Weite suchen.

Das Volksbegehren für stärkeren Artenschutz in Baden-Württemberg ist laut Innenministerium zulässig. Eine Volksabstimmung rückt damit näher.

Das baden-württembergische Volksbegehren "Rettet die Bienen" ist verfassungskonform. Das teilte das Innenministerium den Initiatoren des Volksbegehrens am Mittwoch in einem Schreiben mit. Damit nimmt das Anliegen der Initiatoren die nächste Hürde.

29. April 2019

#KAUFNIX

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden.