Veranstaltungen 2019

 

 

Informationen zu einer möglichen UNESCO-Biosphärenregion Rhein-Main-Taunus

Liebe Umwelt- und Naturinteressierte, 

in diesem Jahr möchten wir Sie im Rahmen einiger Veranstaltungen auch über die derzeit diskutierte UNESCO-Biosphärenregion (BSR) informieren, die neben Flächen des Rheingau-Taunus- und des Main-Taunus-Kreises auch Teile des Wiesbadener Stadtgebiets umfassen würde. Eine Biosphärenregion ist eine Modellregion, in der nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht exemplarisch verwirklicht werden soll. Hierzu lässt das Land Hessen derzeit unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eine Machbarkeitsstudie erstellen, deren Ergebnis im Herbst 2019 vorliegen soll. Erst danach wird entschieden, ob dieses regionale Kooperationsprojekt umgesetzt werden und ein entsprechender Antrag bei der UNESCO gestellt werden soll. 

Siehe auch: https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de

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Exkursion: Pilze rund um den Kellerskopf

 So, 20. Oktober 2019, 11.30 Uhr, Naurod

Treffpunkt: Parkplatz Pfadfinderdenkmal an der Auffahrt zum Kellerskopf in Wi-Naurod, Abholung von Bushaltestelle Erbsenacker (Linie 21) möglich. 

Pilze sind eine sehr vielgestaltige Gruppe der Lebewesen, die weder den Pflanzen noch den Tieren angehören, sondern ein eigenes Reich bilden. In den Ökosystemen der Erde spielen sie als Zersetzer von toter organischer Substanz und als Kooperationspartner der Waldbäume eine wichtige Rolle. Einige Pilze sind allerdings auch Parasiten, die Lebewesen schädigen oder sogar töten können. Viele mikroskopisch kleine Pilze haben eine wichtige Bedeutung bei der Produktion von Nahrungsmitteln (z.B. Wein, Joghurt, Käse, Brot) oder Medikamenten (z.B. Penicillin).

Die Fruchtkörper einiger Großpilze werden als Speisepilze hochgeschätzt - aber viele Pilze bilden auch sehr potente Gifte und pharmakologisch wirksame Substanzen. In den mitteleuropäischen Wäldern und Wiesen leben tausende verschiedene Pilzarten, von denen wir eine ganze Reihe der auffälligen, größeren Vertreter bei unserer Wanderung durch den Wald am Kellerskopf kennenlernen werden.

Referentin: Dr. Claudia Gallikowski, Mikrobiologin und Ökologin

Info und Anmeldung: Julia.Beltz@bund-wiesbaden.de

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Spurensuche Gartenschläfer

Er trägt eine „Zorro-Maske“ und ist doch nicht unbesiegbar: Der Gartenschläfer. Die Schlafmaus ist in zahlreichen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Warum ist völlig unklar! 

Ob Betreuung von Spurtunneln, Nistkästen oder Wildkameras - viele BUND-Aktive tragen einen wesentlichen Teil zum Gelingen dieses Projekts bei. Gerne möchte ich Sie/Euch daher herzlich zur Veranstaltung

Spurensuche Gartenschläfer

am 28. Oktober 2019, 10 bis 15.30 Uhr

in Wiesbaden

(Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden) einladen.

Die Einladung mit Tagungsprogramm finden Sie/findet Ihr in der Anlage. 

Wir freuen uns über Ihre/Eure Anmeldung an gartenschlaefer@bund.net 

Einladung Spurensuche Gartenschläfer

BUND_Spurensuche_Gartenschlaefer_Einladung_28102019.pdf

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Am Samstag, d. 6. April 2019 haben wir gemeinsam mit dem Imkerverein an den Biotopelementen auf der „Insektenwiese“ in Kloppenheim weitergearbeitet. Die insgesamt zwölf Helferinnen und Helfer aus beiden Verbänden kamen in den 2,5 Stunden sehr gut voran.

Zunächst wurden die Bodenflächen für das Sandbeet und die Trockenmauer ausgehoben. Das Mauerfundament wurde mit Schotter stabilisiert und danach hieß es Steine schleppen, denn die Bruchsteine aus einem Kellerabriss in Kloppenheim lagerten noch am Straßenrand. Aber mit zwei Schubkarren und vielen fleißigen Händen klappte das prima, so dass die neue Trockenmauer zügig auf die Endhöhe von ca. 60 Zentimetern gebracht werden konnte. Mit Reststeinen und Erdaushub hinterfüllt steht sie nun stabil und kann  in ein paar Wochen, sobald sich die Erde ausreichend gesetzt hat, mit blütenreichen Kräutern wie Thymian, Lavendel und Majoran bepflanzt werden.

Ebenfalls an diesem Samstagvormittag  haben wir in eine halbschattige Grundstücksecke einen Faulbaum gepflanzt (Raupenfutterpflanze für Zitronenfalter), der künftig mit Blüten und Früchten Nahrung für Insekten und Vögeln bieten wird.

Die kürzlich gesetzten Wildblumenstauden sind bereits gut angewachsen, und der bereits im letzten Jahr eingesäte Wildbienen- und Schmetterlingssaum treibt kräftig aus. Ein zweiter Saumstreifen wird demnächst eingesät – das Beet ist bereits vorbereitet.

Der nächste größere Arbeitseinsatz steht an, wenn der Sandhaufen für bodennistende Wildbienen angelegt wird. Doch dafür warten wir noch ab, bis sich die als Rückwand verbaute Erde ausreichend gesetzt hat.

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29. März 2019

Grundschulprojekt Streuobstwiese

Das Projekt – eine Kooperation des BUND Wiesbaden und des Streuobstkreises Wiesbaden e.V. – auf der Streuobstwiese der Diltheyschule fand im Jahr 2018 bereits zum siebten Mal statt. 

An jeweils vier Terminen im Jahr besuchten uns (Dipl. Umweltwissenschaftlerin und Umweltpädagogin Annette Stosius, Dipl. Soziologin und Umweltpädagogin Kaya Klein, Dipl. Biologin Mara Waldschmidt) die Schülerinnen und Schüler der beiden 2. (später 3.) Klassen der Blücherschule, um die Streuobstwiese im Jahresverlauf kennenzulernen. Spielerisch erkundeten sie die Wiese und ihre Bewohner. Wir befassten uns mit den ökologischen Aspekten ebenso wie mit der Nutzung durch den Menschen. 

Es wurden wieder verschiedene von den Klassen mitgebrachte Honigsorten probiert, mit der Imkerin Andrea Gläsener (Limes-Gärtnerei in Hohenstein-Born) Spannendes und Wichtiges über unsere Honigbiene und andere Bestäuber vermittelt, Ohrwurmbehausungen und Insektenhotels gebaut,    Äpfel verkostet und schon früh im Jahr (Mitte September) gekeltert. Dies war im heißen Jahr 2018 sogar eine doppelte Besonderheit: Erstens hatten wir eine Handkelter vom Frankfurter Verein Umweltlernen ausgeliehen, zweitens unterstützte uns wie auch schon in den vergangenen Jahren Dietrich Kröger. Ob wir ihn im nächsten Jahr als erfahrenen Kelterexperten begrüßen können, hängt maßgeblich davon ab, ob er Unterstützung erhält. Interessenten mögen sich beim BUND melden. An dieser Stelle schon einmal 1000-fachen Dank an Dietrich für seine langjährige und wertvolle Hilfe! 

In diesem wunderbaren Projekt fördern wir nicht nur die Beobachtungsfähigkeiten der Kinder, sondern alle Sinne im Rahmen des Themas Streuobstwiese mit ihren vielfältigen Bewohnern (Stichwort Biodiversität) und Schönheiten mitten in der Stadt. 

Dipl. Biol. Mara Waldschmidt

 

 

2. November 2015

Umweltmeile Wiesbadener Stadtfest 2015



19. Februar 2019

Stellungsnahme zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld

190212_BUND_WI_Ostfeld.pdf