Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Gerade nach dem Ausstieg von Donald Trump aus dem Klimaabkommen reichen warme Worte allein nicht aus. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder  - und der Ausstieg aus der Kohle!

Kommen Sie am 4. November nach Bonn und demonstrieren Sie mit: gegen Kohle und für eine entschlossene und gerechte Klimapolitik bei uns und weltweit!

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BUND-Wiesbaden

das nächste Monatstreffen findet am Donnerstag den 19. Oktober 2017 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4 - 4. Stock, 65183 Wiesbaden, www.familienbildung-wi.de statt.  Informationen können sie unter info@bund-wiesbaden.de anfordern.

26. September 2017

Einladung Initiative Ernährungsrat

Herzlich willkommen, wenn Sie an guter Ernährung und zukunftsfähiger Lebensmittelproduktion interessiert sind ! 

In Wiesbaden gibt es seit April 2017 eine Initiative, um einen Ernährungsrat in unserer Stadt zu gründen. Die neu Interessierten und bereits Engagierten treffen sich aufgrund der Semesterferien im September nicht wie sonst in der Hochschule RheinMain, sondern im VCD-Büro im Georg-Buch-Haus, Eingang Walramstr. 16a, 1. Stock. Wir freuen uns auf das kommende Treffen am Mittwoch den 27. September und beginnen um 19.00 Uhr. 

Der Wiesbadener Ernährungsrat bekam seinen ersten Impuls bei den Filmgesprächen nach den Dokumentarfilmen "Bauer Unser" und "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?", die der Wiesbadener BUND zusammen mit dem Kulturamt im April aufführte. Nach den Vorbildern der vielen weltweit bereits aktiven Ernährungsräte (in Deutschland z. B. in Köln und Berlin) haben wir direkt im Anschluss zur Beteiligung an unserer Gründungsinitiative aufgerufen. 

Was sind die wichtigsten Gründe für einen Ernährungsrat in Wiesbaden?

1. Die Versorgung unserer Städte muss sich dringend ändern.

Die Versorgung unserer Städte mit Lebensmitteln schädigt die Umwelt, beschleunigt den Klimawandel und führt zu sozialen Missständen hier und weltweit. Ein Ernährungsrat ist ein Instrument um den notwendigen Wandel des städtischen Ernährungssystems anzugehen.

2. Damit können wir am besten jetzt vor Ort beginnen.

Natürlich lässt sich ein globales Ernährungssystem nicht allein durch lokales Handeln verändern. Es gibt aber viele Handlungsoptionen in der Stadt, welche die lokale Lebensmittelversorgung optimieren und einen Baustein zur Gesamtlösung beitragen können – und zudem dabei helfen eine lebenswertere Stadt zu entwickeln. Ein Ernährungsrat hilft das städtische Ernährungssystem zu verbessern.

3. Wir brauchen eine lokale Ernährungspolitik in unseren Städten.

Damit die lokalen Handlungsoptionen genutzt werden können, braucht es eine koordinierte Ernährungspolitik. Sie muss das ganze Ernährungssystem von Erzeugung bis Entsorgung im Blick haben. Ein Ernährungsrat ist wichtig um Zielsetzungen für diese lokale Ernährungspolitik zu diskutieren, um Handlungsprogramme zu erarbeiten und dessen Umsetzung zu begleiten.

4. Wir brauchen das Wissen aller von Landwirt bis Verbraucher.

Um neue Lösungen und lokale Handlungsansätze für eine lokale Ernährungspolitik zu finden, braucht es die Kreativität und das Wissen möglichst vieler Akteure aus dem Ernährungssystem von Landwirten bis Verbraucher. Ein Ernährungsrat ist das Gremium, das alle Beteiligte vor Ort vernetzt.

(Quelle. www.ernaehrungsraete.de)

130 Traktoren und viele tausend Menschen waren am Samstag in Berlin auf der Straße. Unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" haben sie Parteien und Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Denn: Ein "Weiter so" darf es in der Land­wirtschaft nicht mehr geben! Wir brauchen eine andere Agrar­politik. Eine, die auf Regiona­li­tät, Kreis­lauf­wirtschaft und Ressourcenschutz setzt.

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

320.000 Teilnehmende! Was für ein riesiger Erfolg! Bunte, große, laute Demos, so haben wir uns alle das erhofft und unsere Hoffnungen wurden übertroffen!

7 auf einen Streich: Sieben Demonstrationen in sieben Städten. Das war großartig, bunt und bewegend. Danke, dass Sie mit uns gegen CETA und TTIP protestieren; dass Sie sich mit uns für einen ökologischen, fairen und sozialen Handel einsetzen, in dem Verbraucher- und Umweltschutz vor den Konzerninteressen stehen.

Das sind die Zahlen:
In Berlin: 70.000
In Frankfurt: 50.000
In Hamburg: 65.000
In Köln: 55.000
In Leipzig: 15.000
In München: 25.000
In Stuttgart: 40.000
Insgesamt: 320.000 Menschen!

So viele Menschen gingen auf die Straßen. Daran können die Politiker nicht vorbeisehen.

Bilder aus allen Demostädten anschauen!



Hier finde sie Hinweise für unseren aktuellen Veranstaltungen und Berichte zu Veranstaltungen

Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern verteilt als Pflanzen und Böden aufnehmen können, die Nitratwerte sind vielerorts zu hoch. Die großindustrielle Agrarwirtschaft und die Massentierhaltung gefährden das Grundwasser. Wir fordern gemeinsam mit anderen Organisationen von der EU-Kommission und der Bundesregierung durchgreifende Maßnahmen zum Schutz von Wasser, Ökosystemen und Artenvielfalt. Unterschreiben sie jetzt ==>

es ist 2017, ein Jahr, das mit einem Eklat für Bienen begonnen hat: Imker*innen beklagen einen Verlust an Bienenvölkern von 50 Prozent. Und Wildbienen verschwinden noch dramatischer. Es ist aber auch das Jahr der Bundestagswahl – im Herbst kann es mit einer neuen Chance für die Bienen die Wende bringen, die wir dringend benötigen.

Helfen Sie unseren Bestäubern! Appellieren Sie jetzt an die Parteivorsitzenden, das Bienensterben zu stoppen. Deutschland muss ein Ort für Bienen bleiben: A Place To Bee – auch für uns Menschen.

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Riesige Megaställe, Mastanlagen mit hunderttausenden Tieren und Hauptsache billig: Das ist in Deutschland leider Standard geworden. Die immer größeren Tierfabriken scheffeln ein Vermögen in die Taschen der Agrar-Industrie. 100.000 Hühner oder 10.000 Schweine im Stall – das ist effektiv und hält die Kosten gering.

Senden Sie eine Protest-Mail an die Parteivorsitzenden und fordern Sie sie auf, sich für eine bessere Agrarpolitik einzusetzen!

Wir fordern die Einführung der Blauen Plakette für diejenigen Fahrzeuge, die auf der Straße tatsächlich die aktuellen Abgasgrenzwerte für Feinstaub und Stickoxide einhalten. Nur so können generelle und undifferenzierte Fahrverbote in deutschen Städten verhindert werden.

Unterschreiben Sie die Petition