Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BUND-Wiesbaden

das nächste Monatstreffen findet am Donnerstag den 21. Juni 2018 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4 - 4. Stock, 65183 Wiesbaden, www.familienbildung-wi.de statt.  Informationen können sie unter info@bund-wiesbaden.de anfordern.

<table width="650" border="0"><tbody><tr><td width="600">Liebe BUND-Aktive,

krebserregendes Nitrat im Trinkwasser, lebensbedrohliche Keime im Badesee, immer häufigere Hochwasser, Lebensräume von Tieren und Pflanzen: zerstört… Das ist heute beängstigende Realität. Unser Wasser geht den Bach runter, und die Politik tut kaum etwas dagegen. Eigentlich haben wir starke EU-Gesetze, die unser Wasser schützen. Doch Deutschland setzt sie nicht vernünftig um. Und die anderen Länder auch nicht. Ein riesiger Skandal!

Jetzt bahnn Industrie und Agrarchemie könnten die Gesetze dramatisch abgeschwächt werden. Die Konzerne wollen ungehindert ihren Dreck einleiten. Das müssen wir verhindern! Und wer kann unser Wasser jetzt noch retten? Unsere neue Umweltministerin Svenja Schulze! Sie entscheidet bei einer wichtigen EU-Abstimmung am 20./21. September für Deutschland.t sich eine noch größere Katastrophe an: Die EU stellt den Wasserschutz auf den Prüfstand. Und das kann fatale Folgen haben. Unter dem Druck der mächtigen Lobby von Industrie und Agrarchemie könnten die Gesetze dramatisch abgeschwächt werden. Die Konzerne wollen ungehindert ihren Dreck einleiten. Das müssen wir verhindern! Und wer kann unser Wasser jetzt noch retten? Unsere neue Umweltministerin Svenja Schulze! Sie entscheidet bei einer wichtigen EU-Abstimmung am 20./21. September für Deutschland. </td></tr></tbody></table>

Sie lähmen oder töten Bienen: Das Europaparlament hat Landwirten die Nutzung von drei umstrittenen Insektiziden untersagt. Die sogenannten Neonikotinoide dürfen nur noch in Gewächshäusern angewendet werden. Mehr....

 

Berlin: Anlässlich der heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zur Aufnahme von Fahrverboten in die Luftreinhaltepläne von Stuttgart und Düsseldorf zeigte sich Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), erleichtert: „Endlich ist höchstrichterlich bestätigt, dass Kommunen zum Schutz der Gesundheit ihrer Bürger auch schon jetzt Fahrverbote erlassen können. Das einzig auf die Vermeidung von Fahrverboten ausgelegte Krisenmanagement von Bundesregierung und Autoindustrie ist gescheitert. Nun rächt sich auch, dass die fast zweieinhalb Jahre seit Bekanntwerden des Diesel-Abgasskandals nicht zum Gesundheitsschutz der Menschen, sondern vor allem zur Sicherung der Gewinninteressen der Autohersteller verwandt wurden. Damit ist das Urteil eine umweltpolitische Ohrfeige für die Bundesregierung. 

Die Entscheidung setzt aber nicht nur die von NO2-Grenzwertüberschreitungen betroffenen Kommunen unter Druck. Die kommende Bundesregierung muss durch die schnelle Einführung einer Blauen Plakette Regelungen mit unterschiedlichen Schildern und Kennzeichnungen verhindern. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Blaue Plakette zielgerichtet und flächendeckend zum Einsatz kommt. Den Stickoxid-Problemen durch verkehrsbeschränkende Maßnahmen nur in einzelnen Straßen zu begegnen, bringt in der Sache nichts und verlagert das Problem nur, anstatt es zu lösen. Deshalb muss an der Belastungsquelle „Diesel-Pkw“ angesetzt werden. Hardware-Nachrüstungen* für betroffene Fahrzeuge sind unumgänglich. Die Regierung muss sicherstellen, dass die Kosten für wirksame Hardware-Nachrüstungen von den Verursachern, also den Autoherstellern, getragen werden. Die umweltpolitische Schonzeit zu Lasten der Menschen für die Autokonzerne muss endlich vorbei sein.“

 

Informationen zur Blauen Plakette: www.bund.net/service/<wbr></wbr>publikationen/detail/<wbr></wbr>publication/einfuehrung-einer-<wbr></wbr>blauen-plakette-zur-minderung-<wbr></wbr>der-no2-belastung-in-staedten/

 *Eine überdeutliche Mehrheit von 83 Prozent der Bevölkerung in Deutschland spricht sich dafür aus, dass die neue Bundesregierung die Autohersteller dazu verpflichtet, Dieselfahrzeuge, die von dem Abgasskandal betroffen sind, auf Herstellerkosten so nachzurüsten, dass diese die geltenden Abgasgrenzwerte auch im Alltagsbetrieb einhalten.

Die Emnid-Umfrage im Auftrag des BUND gibt es als PDF zum Download unter:

www.bund.net/emnid_umfrage_<wbr></wbr>diesel_2018



Hier finde sie Hinweise für unseren aktuellen Veranstaltungen (in Bearbeitung) und Berichte zu Veranstaltungen

Macht mit beim Eine-Erde-Camp und meldet euch an

EEC_18_Flyer_klein__1_.pdf

9. März 2018

Bienen-Big-Data

Das Startup „Beeand.me“ aus Montenegro hat ein Monitoring-System für Bienenstöcke entwickelt. Mithilfe von Big-Data-Analysen wollen die Jungunternehmer Bienen besser verstehen, die Ursachen für das Bienensterben finden und Imkern die Arbeit erleichtern.

Umweltverschmutzung trägt weltweit jährlich zum Tod von neun Millionen Menschen bei – in Deutschland zu 62.000 Todesfällen. Insbesondere dreckige Luft hat schlimme Folgen. 

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Am 20. Mai 2018 ist Weltbienentag.  

Der Einsatz der Insektizide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam als Granulat und Saatgut-Beizmittel schädigt bei einer Anwendung im Freiland Hummeln und Wildbienen. Das bestätigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in ihrer Risikobewertung vom 28.02.2018. Auch bisher noch zugelassene Anwendungen bei Zuckerrübe und Wintergetreide werden als schädlich eingestuft.

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